Präsenzunterricht

Unter dem Begriff „Präsenzunterricht“ versteht man, dass der Unterrichtende und die Lernenden zur gleichen Zeit an einem bestimmten Ort zusammentreffen und hierbei Wissen vermittelt wird. Die Präsenzlehr ist eine Form der Lehre, bei der Lehrer und Lernende zur gleichen Zeit an einem bestimmten Ort zusammentreffen. Das Gegenteil von Präsenzlehre ist die Fernlehre oder Fernunterricht (Distance Learning). Beispielsweise hat Präsenzlehre gegenüber der Fernlehre den Vorteil der sozialen Interaktion, wogegen die geringe räumliche und zeitliche Flexibilität in der Präsenzlehre als Nachteil zu nennen ist.

Der Präsenzunterricht hat den großen Vorteil, dass durch die örtliche Nähe der Lehrenden und der Lernenden die soziale Interaktion und Kommunikation zwischen den Beteiligten gefördert wird. Durch die direkte Vermittlung des Unterrichtstoffes und die damit verbundene Interaktion ergibt sich der wesentliche Kernbestandteil des Präsenzunterrichts. Dadurch entwickeln Lernende schneller ein Zusammengehörigkeitsgefühl und verbessern dadurch auch ihre soziale Kompetenz.

Die klassische Präsenzlehre (Präsenzunterricht) repräsentiert darüber hinaus eine etablierte Lehrform, die auf jahrelanger Tradition basiert. Dies ist auch der Grund für den relativ hohen Grad an Akzeptanz der Präsenzlehre im Großteil aller Bildungseinrichtungen.

Die mangelnde Flexibilität beim Präsenzunterricht wird als Kritikpunkt aufgeführt. Diese schlägt sich vor allen Dingen in räumlichen und zeitlichen Einschränkungen nieder. Dadurch können sowohl bei Lehrenden, als auch bei Lernenden zusätzliche Kosten entstehen.

Weiterhin können sich Lernende, im Rahmen des klassischen Präsenzunterrichts, fast ausschließlich auf Präsenztermine verlassen, um Fragen zu stellen oder Unklarheiten zu klären. Der Präsenzunterricht basiert also auf direkter bzw. unmittelbarer Kommunikation und Interaktion (face-to-face) und erfolgt mittels der Kommunikationsformen Sprache und Gestik. Es müssen also Unterrichtende und Lernende körperlich anwesend sein.

Die SECUACAD GmbH bietet selbstverständlich den Großteil ihrer Aus-, Fort- und Weiterbildungs-maßnahmen im Präsenzunterricht an.

Im Rahmen des Präsenzunterrichts erfolgt die Kenntnisvermittlung durch Vorlesung, Vortrag oder Lehrgespräch. Unterstützt werden diese durch Brainstorming, Projekt-Methode; Gruppenarbeit, Lernaufträge, Diskussionen, Präsentationen und Videos, sowie durch prüfungsrelevante Fachliteratur. Die Präsenzlehre kann durch verschiedene E-Learning-Techniken ergänzt werden. Hieraus ist ein neues Lernkonzept entstanden, nämlich das „Integrierte Lernen“ (Blended-Learning). Durch die Verbindung von zwei unterschiedlichen Vermittlungsformen der Lehre wird versucht, die Vorteile der beiden unterschiedlichen Vermittlungsformen beizubehalten und sinnvoll zu ergänzen. Die Nachteile beider Lehrformen werden dabei weitgehend eliminiert.

Die SECUACAD GmbH bietet „Integriertes Lernen“ im Rahmen der Fort- und Weiterbildung von Sicherheitsunternehmen in einem speziellen Blended-Learning-Konzept an.

E-Learning

Unter E-Learning versteht man alle Formen von Lernen, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen.

Für E-Learning werden auch die Begriffe Online-Lernen (Onlinelernen), Telelernen, multimediales Lernen, computergestütztes Lernen, Computer-based Training, Open and Distance-Learning verwendet.

E-Learning basiert auf sehr unterschiedlichen Technologien und wird in unterschiedlichen didaktischen Szenarien realisiert. Die wichtigsten Varianten hierbei sind:

Web- und Computerbasierte Lernformen

Der Ausdruck CBT (Computer Based Training) bezeichnet die Arbeit mit Lernprogrammen (Lernsoftware), die vom Lernenden zeitlich und räumlich flexibel genutzt werden können und bei dem die Lernenden nicht in direktem Kontakt mit dem Lehrenden und anderen Lernenden stehen.

Autorensysteme

Autorensysteme sind Entwicklungswerkzeuge für die Erstellung von digitalen Lernangeboten. Ihr Zweck besteht darin, Inhalte für ein Lernangebot zu erstellen und aufzubereiten. Sie bieten beispielsweise Dozenten die Möglichkeit, Inhaltsunterlagen für das Netz oder einen Datenträger, zum Beispiel CD-ROM/DVD/App zu entwickeln.

Simulationen

Simulationen sind Modelllösungen, die wichtige Eigenschaften der realen Situation abbilden. Durch gezieltes oder freies Experimentieren oder Beobachten von Vorgängen der Modellösung, können den Lernenden strukturelle oder funktionale Eigenschaften des Originals vermittelt werden. Hierbei können Prozesse der Realität und komplizierte Sachverhalte vereinfacht und auf das Wesentliche reduziert dargestellt werden. Besonders dann, wenn Realexperimente zu teuer oder zu gefährlich sind wird auf Simulationen zurückgegriffen.

Videokonferenzen, Teleteaching

Die Videokonferenz schafft virtuelle Hörsäle. Dadurch lässt sie räumlich verteilte Lernende und Vortragende miteinander kommunizieren. Diese Variante des E-Learning wird als Teleteaching bezeichnet. Sie ist in erster Linie durch die Übertragung von Bild und Ton gekennzeichnet. Sie ermöglicht einen dem Präsenzunterricht ähnliche Kommunikation zwischen Lehrenden und Lernenden, die auf verbale Aussagen genauso zurückgreifen kann, wie auf Gestik und Mimik. Eingeschränkt wird das Teleteaching durch die relativ hohen technischen Anforderungen.

Learning-Management-Systeme

Als Lernplattform (engl. Learning Management System LMS) werden Systeme bezeichnet, die u. a. für das Online- und/oder Präsenz-Kursangebot den kompletten (oder Teile des) Arbeitsablauf des Veranstaltungsmanagements von den Buchungsprozessen, den Lehr- und Lernprozessen bis zur Ressourcenadministration unterstützen können.

Die o. g. Technologien werden von der SECUACAD GmbH für das E-Learning genutzt.

Im Rahmen des E-Learning setzt die SECUACAD GmbH folgende Formen ein:

Virtuelle Lehre
Die virtuelle Lehre wird vorrangig über das Internet durchgeführt. Sie umfasst keine erheblichen Anteile der Präsenzlehre. Zu den Darbietungsformen virtueller Lehre zählen
• Webinare,
• web-unterstützte Lehrbuchkurse,
• Hypertext-Kurse (z. B. mit Lehrtexten, Multimediaelementen, Animationen und Übungen),
• videobasierte Kurse (z. B. Vortrag samt Foliensatz) oder
• audiobasierte Kurse bzw. Podcasts

Da bei virtueller Lehre im Unterschied zu Präsenzlehre und „Blended Learning“ wenig Gelegenheit zu direkter Interaktion besteht, nutzen Lehrende und Studierende zur Kommunikation häufig elektronische Medien wie Chatrooms, Diskussionsforen, Voice-Mail oder E-Mail oder spezielle Plattformen.

Web Based Collaboration
Der Begriff Web Based Collaboration beschreibt die Zusammenarbeit einer Gruppe von Personen an einer Lernaufgabe über das Internet.

Virtual Classroom (virtuelles Klassenzimmer)
Beim Virtual Classroom dient das Internet als Kommunikationsmedium. Hierdurch werden geographisch getrennte Schüler und Lehrer miteinander verbunden.

Prozessvisualisierung modularer Inhalte im Rahmen von E-Learning
p align="justify">Hierbei handelt es sich um eine audiovisuelle Darstellung von Lehreinheiten mit dem Ziel, einen Erkenntnisprozess – welcher zu neuem Wissen führen kann – Schritt für Schritt in Film, Bild, Text und Ton aufzubereiten.

Für Informationen und zur Klärung von Fragen von Unternehmen oder interessierten Privatpersonen stehen wir gerne bei einem persönlichen Termin, Telefonat oder per E-Mail zur Verfügung.

+49 891 433 7781
Unsere Partner